Boycott Magazin

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Das Magazin für die kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeiten aus (pro)feministischen Perspektiven. Für Männer und gegen das Patriarchat! Nonprofit & diy!

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Artikelnummer: 17239 Kategorie:

Beschreibung

Worum geht’s in diesem Magazin?

Das Geschlechtersystem, in dem wir leben, ist gewaltvoll und ungerecht. So wie es gerade ist, gehört es abgeschafft! Aber wo ansetzen? Was können wir machen, um einer gleichberechtigteren Gesellschaft näher zu kommen? Was tun um die kleinen alltäglichen und die ganz großen strukturellen Ungleichheiten zu beseitigen? Und braucht es dafür ein Magazin, in dem sich alles um Männer dreht? Wir denken: ja.

Feminist*innen, Trans*, Inter* und Queers streiten seit langem für ein besseres Miteinander aller Geschlechter. Wo sind die Männer? Das Magazin richtet sich primär an genau die. Wir wollen gemeinsam ausloten, wie ein (pro)feministisches, herrschaftsdekonstruierendes Handeln und ein Selbstreflexionsprozess für (cis) Männer aussehen kann. Hierfür wollen wir Anreize und Denkanstöße geben. Und einen Raum für Austausch schaffen.

In den Rubriken Beziehung&Freund*innenschaft, Sex&Flirt, Theorie, Medizinisches und Sexismus… setzen sich unsere Autor*innen mit Männlichkeit und der Überwindung toxischer Strukturen auseinander.

Wir wissen auch nicht ganz genau, wie wir diese Verhältnisse besser machen können. Trotzdem glauben wir daran, dass ein schöneres Leben für alle möglich ist, dass wir kollektive Lösungsansätze suchen müssen, in denen das Handeln der Einzelnen zählt.

Und dafür wollen wir neugierig, zweifelnd, unterwegs scheiternd und immer wieder neu hinterfragend, aber gemeinsam und mutig vorwärts stolpern!

 

Für wen ist das Magazin?

Ansprechen und abholen möchten wir alle (v.a. Männer), die eine anti-sexistische Grundhaltung haben, also irgendwie schon mal was von z.B. toxischer Männlichkeit gehört haben (warum wir das für ein problematisches Konzept halten erklären wir im ersten Heft) und/oder nicht gewalttätig handeln wollen oder selbst am strugglen mit den Rollen sind, die ihnen in unserer Gesellschaft zugewiesen werden.

Wir richten uns mit diesem Magazin einerseits an alle Menschen, die sich mit Männern und Männlichkeit(en) befassen wollen (oder müssen). Ganz besonders richten wir uns aber an Männer. Damit sind zunächst alle Männer gemeint. Wir wollen die Vielfältigkeit und die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Männern mitdenken. Aber genau hieran scheitern wir ständig: Meist stimmt es eben nicht, dass wir für alle Männer schreiben, da die spezifischen gesellschaftlichen Bedingungen für cis Männer andere sein können, als beispielsweise für trans* Männer; für ablebodied Männer andere sind als für Männer, die behindert werden usw.

Im derzeitig vorherrschenden Geschlechterverhältnis sind cis Männer in ganz besonderem Maße an der Aufrechterhaltung des Patriarchats beteiligt und privilegiert. Wir wollen mit unserem Magazin einen Teil zur Abschaffung dieses Herrschaftsverhältnisses beitragen. Wir denken, dass insbesondere cis Männer hier anpacken sollten. Deshalb sind sie auch ganz besonders angesprochen.

 

Wer steht hinter dem Mag?

Bisher besteht unser Redaktionsteam aus zwei Personen: Lukas (cis Mann) und Ulla (cis Frau). Wir beschäftigen uns beide seit vielen Jahren persönlich und zum Teil professionell mit Geschlechterverhältnissen, Patriarchat, Feminismus und Männlichkeit(en).

Wir wissen auch nicht, wie alles richtig geht. Wir wünschen uns vielmehr eine (bessere) Streitkultur und trotzdem Fehlerfreundlichkeit um uns mutig, zweifelnd und fragend gemeinsam auf den Weg zu machen.

Wir machen dieses Projekt unbezahlt neben unserer Lohnarbeit.

Die Autor*innen, die in diesem Magazin schreiben, sind unterschiedlicher Geschlechter und Professionen. Einige der Autor*innen arbeiten journalistisch, andere wissenschaftlich oder bildnerisch zu den Themen dieses Magazins. Die meisten unserer Autor*innen sind allerdings weder professionell Schreibende noch professionell mit dem Thema Befasste. Vielmehr schreiben sie aus einer persönlichen Perspektive, den eigenen Erfahrungen mit Männlichkeit und Männern bzw. dem eigenen Mann-Sein heraus.

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